Seminar mit Marc de Broissia, Martin Plewa und Petra Dürr Sonntag, 13.05.2012
Vom Grundgalopp zur Pirouette: Klassisch-Barock – Western – FN-Ausbildung Was können wir voneinander lernen?
Seminar mit Martin Plewa am 30.03.12
Tatort Pferdemaul: welche Gebisse brauchen wir wirklich?
Seminar mit Martin Plewa am 07.09.12
Die Parade – Kraftsport oder feiner Dialog mit dem Pferd?
Dressurlehrgänge mit Martin Plewa
Klassische Dressur mit Richard Hinrichs
Klassische Dressur mit Marc de Broissia
Turnier mit Barockpferdeprüfungen
23.06. – 24.06.2012
Klassische Dressur mit Desmond O’Brien
Klassische Dressur mit Ruth Giffels
Wir freuen uns Ihnen auch 2012 wieder ein umfangreiches Kurs- und Seminarprogramm vorstellen zu können. Die Kurse finden teilweise auf der Reitanlage Linner in Ramsau statt, dies entnehmen Sie den Kursinformationen.
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Download des Programms als PDF.
Reitmeister Martin Plewa ist Pferdewirtschaftsmeister und seit 2001 Leiter der renommierten Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster sowie langjähriger Bundestrainer Vielseitigkeit und internationaler Richter. Er spart nicht mit Kritik an manchen „modernen“ Ausbildungsmethoden und Auswüchsen des Turniersports und ermahnt immer wieder zur Rückbesinnung auf die klassischen Grundlagen, die schon in der HDV 12 niedergeschrieben wurden und sich dann in den „Richtlinien für Reiten und Fahren“ wieder finden lassen In seinen Lehrgängen versucht Martin Plewa den Teilnehmern zu vermitteln, dass die richtige Mischung aus Verständnis, logischem Aufgabenaufbau, Respekt und Vertrauen den alltagstauglichen Freizeit- und Sportpartner Pferd ausmacht.
Marc de Broissia ist seit über 20 Jahren eine bedeutende Größe in der Barockpferdeszene. Sein umfangreiches Können erwarb der aus Frankreich stammende Ausbilder in international renommierten Ausbildungsstätten in Frankreich, Portugal und Deutschland, u.a. bei Egon von Neindorff. Er unterrichtet nach den Klassischen Lehren der alten Meister wie Guérinière, Baucher und Steinbrecht. Mit Konsequenz und Geduld arbeitet er an Grundausbildung und Seitengängen als Grundlage für spätere versammelnde Lektionen, und Gymnastizierung ist für ihn die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit und unerlässlich für das psychische und physische Wohl des Pferdes. Für ihn ist die wichtigste Aufgabe des Reiters, das asymmetrische Pferd ins Gleichgewicht zu bringen. Nur wenn das Pferd sich ausbalanciert bewegt, wird es alle Körperteile gleichmäßig belasten, und auch nur dann kann es die Lektionen korrekt und schonend ausführen.
Petra Dürr ist Pferdewirtschaftsmeisterin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung in den Bereichen klassisch Reiten und Westernreiten und außerdem zertifizierte Chiron-Lehrerin. Sie ist seit 20 Jahren als Ausbilderin tätig und bildet Pferde aller Rassen klassisch und in der Western-Reitweise aus, kann außerdem auch bis 4-spännig fahren. Viele von uns können sich sicher an ihre vielseitigen Auftritte bei Pferd International erinnern. Besonderen Wert legt sie auf eine vielseitige und solide Grundausbildung von Pferd und Reiter, mit Trail- und Bodenarbeit, Basisausbildung nach dem Chironprinzip, Sitzschulung und Körperbewußtes Reiten sowie Rittigkeit und Gymnastizierung der Pferde. Der Galopp ist die Gangart, die den Pferden am meisten Freude macht, da sie sich dabei entsprechend ihrem Naturell als Lauftier bewegen können. Doch mit dem Reitergewicht auf dem Rücken haben vor allem junge Pferde anfangs beträchtliche Probleme, sich auszubalancieren. Gründliche Vorbereitung und eine planvolle Ausbildung helfen, viele Probleme zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen.
Hier stellt sich nun die Frage, wie ein sinnvoller Aufbau der Arbeit mit dem jungen Pferd aussehen könnte. Zuerst werden die drei Ausbilder einige Grundsatzfragen klären, z.B.
Jeder der drei Ausbilder wird mit Hilfe seiner Schüler an verschieden Pferden zeigen, wie die jeweilige Arbeit zu den einzelnen Fragestellungen aussehen könnte. Es ist vorgesehen, Schüler der drei Ausbilder zu bestimmten Themen gleichzeitig in der Halle zu zeigen, so daß ein direkter Vergleich möglich ist und erkennbar wird, daß es zwar Unterschiede im Ausbildungsweg geben kann, daß aber eine pferdegerechte, harmonische Ausbildung weder Rasse- noch Reitweisenabhängig ist.
Dies wird zum Abschluß noch durch einen Pferdewechsel zwischen einzelnen Reitern der verschiedenen Reitweisen gezeigt werden. Da alle Reiter erst am Seminartag hier zusammenkommen und vorher keine Möglichkeit zum Üben haben, könnte das sehr interessant werden!
Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)
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Martin Plewa, Reitmeister und Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster sowie lang-jähriger Bundestrainer Vielseitigkeit und internationaler Richter erklärt in dem Seminar die Wirkungs-weise verschiedener Gebisse und Verschnallungen und beantwortet folgende Fragestellungen:
Antworten auf diese Fragen finden sich dort, wo sie schon immer waren: in der klassischen Reitlehre. Dies erläutert Martin Plewa an typischen Beispielen im alltäglichen Umgang mit dem Pferd. Dabei wird sowohl auf die Ausbildung junger Pferde eingegangen wie auch auf die Fragestellungen bei der Ausbildung in fortgeschrittenem Stadium. Die Zuschauer können auch gerne Gebisse mitbringen, falls sie spezielle Fragen dazu haben. Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)
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Reitmeister Martin Plewa, Leiter der Westfälischen Landesreit- und Fahrschule, langjähriger Bundestrainer Vielseitigkeit und internationaler Richter, erläutert die wesentlichen Kriterien einer gut gerittenen Parade und das korrekte Zusammenspiel der reiterlichen Hilfen.
Martin Plewa wird im Praxisteil Übungen zeigen, die dazu dienen, die Paraden immer mehr zu verfeinern mit dem Ziel, mit möglichst wenig sichtbaren Hilfen zu reiten. Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)
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Reitmeister Martin Plewa ist Leiter der renommierten Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster. Er war im Vielseitigkeitssport international erfolgreich, dann 16 Jahre Leitender Bundestrainer Vielseitigkeit am DOKR, und ist nun ein international begehrter Richter und Ausbilder. Er spart nicht mit Kritik an manchen „modernen“ Ausbildungsmethoden und Auswüchsen des Turniersports und ermahnt immer wieder zur Rückbesinnung auf die klassischen Grundlagen, die schon in der HDV 12 niedergeschrieben wurden und sich dann in den „Richtlinien für Reiten und Fahren“ (Mitautor: Martin Plewa) wieder finden lassen. In seinen Lehrgängen versucht Martin Plewa den Teilnehmern zu vermitteln, dass die richtige Mischung aus Verständnis, logischem Aufgabenaufbau, Respekt und Vertrauen den alltagstauglichen Freizeit- und Sportpartner Pferd ausmacht.
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Dieser Lehrgang ist für fortgeschrittene Reiter ab Kl. L-M gedacht (Seitengänge im Schritt und Trab, Durchlässigkeit in allen drei Gangarten, bereits gute Ansätze der Versammlung; evtl. auch gute Reiter mit einem jungen, talentierten Pferd). Herr Hinrichs zeichnet sich durch außergewöhnliches Einfühlungsvermögen für die jeweilige Problematik von Pferd und Reiter aus sowie durch das Finden kreativer, effektiver Lösungswege, die er sehr einprägsam dem Schüler vermitteln kann. Besonderen Wert legt er auf ein motiviertes, eifrig mitarbeitendes Pferd (siehe DVD „Motivation des Dressurpferdes“), das gerne seine Stärken zeigt. Bei Bedarf wird auch Arbeit an der Hand oder Langer Zügel gemacht. Die Plätze in diesem Lehrgang sind größtenteils fest an Teilnehmer vergeben, die seit Jahren bei Hr. Hinrichs reiten. Neue Interessenten können aber natürlich auf kurzfristig frei werdende Plätze nachrücken. Bitte eine Anmeldung für die Warteliste abgeben sowie ein kurzes Video (max. 10 Min.) der täglichen Arbeit mit dem Pferd einschicken (DVD, per Mail oder auf YouTube)
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Der aus Frankreich stammende Ausbilder ist seit über 20 Jahren eine bedeutende Größe in der Barockpferdeszene. Sein umfangreiches Können erwarb er in international renommierten Ausbildungsstätten in Frankreich, Portugal und Deutschland, u.a. bei Egon von Neindorff. Er unterrichtet nach den Klassischen Lehren der alten Meister wie Guérinière, Baucher und Steinbrecht. Mit Konsequenz und Geduld arbeitet er an Grundausbildung und Seitengängen als Grundlage für spätere versammelnde Lektionen, und Gymnastizierung ist für ihn die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit und unerläßlich für das psychische und physische Wohl des Pferdes. Marc de Broissia zeichnet sich durch eine klare, direkte Art im Umgang mit Pferd und Reiter aus und durch umfangreiches theoretisches Wissen, das er auch gerne weiter gibt. Die Plätze in diesem Lehrgang sind fest an Teilnehmer vergeben, die seit Jahren bei Hr. de Broissia reiten, neue Interessenten können aber natürlich auf kurzfristig frei werdende Plätze nachrücken. Bitte eine Anmeldung für die Warteliste abgeben.
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Am 23./24. Juni 2012 findet auf der Reitanlage Zehmerhof das jährliche Turnier statt. Es werden auch eine oder zwei Prüfungen für Barockpferde ausgeschrieben werden, jeweils eine Kür der Kl. M und/oder eine Kür der Kl. L. Die Prüfungen werden nach WBO ausgeschrieben, d.h. es sind keine Reitabzeichen oder Reitausweise erforderlich. Die Küren sollten in landesüblicher Tracht geritten werden und dürfen auch zirzensische Lektionen enthalten (Bewertung in der B-Note). Wer Interesse daran hat, soll bitte Bescheid sagen, wir schicken dann die Ausschreibungsunterlagen zu, sobald sie zur Verfügung stehen. Über zahlreiche Beteilung würden wir uns freuen!
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Desmond O`Brien gehörte 11 Jahre zu den Bereitern der Spanischen Hofreitschule, bis er die Liebe zur Sattlerei entdeckte und hauptberuflich in diesen Bereich wechselte. 16 Jahre lang war er nicht nur der Sattlermeister der Wiener Hofreitschule, sondern ist auch seit vielen Jahren ein äußerst gefragter Ausbilder mit Schülern, die er bis Grand Prix gefördert hat. Außerdem hat er sich europaweit einen Namen gemacht als Damensattelausbilder und Gründer der IG Damensattel in Österreich. Herr O’Brien zeichnet sich durch unendliche Geduld, viel Einfühlungsvermögen für Pferd und Reiter und manchmal auch unkonventionelle Lösungswege aus.
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Frau Giffels ist langjährige Schülerin von Egon von Neindorff, Kurt Albrecht und Richard Hinrichs und bildet auch im Damensattel bis hin zur Hohen Schule aus. Sie reitet mit Leichtigkeit und Eleganz und erfreut die Zuschauer immer wieder bei barocken Showvorführungen mit Einzelauftritten wie auch im Pas de Deux oder in gemischten Quadrillen. Nach den Lehren der Klassischen Meister arbeitet Frau Giffels an gymnastizierenden, lösenden und versammelnden Übungen an der Hand und unter dem Sattel als Vorbereitung auf höhere Lektionen, wobei sie großen Wert auf korrekten Sitz und feine Hilfengebung legt. Ihre besondere Spezialität ist die Galopparbeit, über die sie auch bereits ein Buch geschrieben hat („Vom Grundgalopp zu Einerwechseln“) Frau Giffels zeichnet sich durch Konsequenz und Einfühlungsvermögen, aber auch außerordentlich viel Geduld aus, sie unterrichtet alle Rassen und es gibt kein Mindestniveau.
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